Ich habe Info von einer
Bekannten bekommen, Sie hätte mich beim Familienausschuss im
Bundestag als ehemaliges Heimkind Angemeldet. Auch würde es Geld
geben, für die, die als Baby schon ins Heim kamen. Das war mir alles
zu Schwammig und die Info zu Dünn.Also habe ich den
Familienausschuss im Bundestag selber Angeschrieben.
Heinz
Schreyer
Schwalbacher.57
60326
Frankfurt
An
den
Familienausschuss
im Bundestag
Sehr
geehrte Damen und Herren
Ich
schreibe sie an, um mehr Info von Ihnen zu bekommen. Das ich
Berichtet bekommen habe ist mir zu Dünn und ich kann mir selber kein
richtiges Bild darüber machen, in wie weit, der Stand der Dinge ist.
Elfriede
Schreyer geb. 29.03.1931 in Kassel
Heinz
Schreyer geb. 31.01.1956 in Marburg Lahn
Camen
Schreyer geb. 27.04.1959 in Gießen
Klaus
Schreyer geb. 27.04.1959 in Gießen
Eine
ganze Familie Verwaltet im Heim
Meine
Mutter kam 1943 durch einen Landeshautmann aus Kassel als Angebliche
Schwachsinnige in den Kalmenhof Ts. Mehrere Verlegungen musste sie
als Kind Erleben.
Eichberg
zurück in den Kalmenhof Verlegt nach Goddelau zurück in den
Kalmenhof
Von
1943 bis 1970 im Kalmenhof Sie Erlebte dort Harte Straffen ( Schläge
usw )wurde Gedemütigt Vergewaltigt und hat dort ca 30 Jahre ( auch
Kinderarbeit ) gearbeitet ohne Geld für ihre geleistete Arbeit zu
bekommen. Heute ist sie 80 Jahre alt und Lebt Vergessen in einen
Alten und Pflegeheim in Frankfurt
Ihre
Kinder Heinz Klaus und Camen Schreyer wurden Ihr nach der Geburt weg
genommen und kamen ins Kinderheim Marburg und Gießen.
Ich
kam gleich nach meiner Geburt ins Kinder Heim Betesta wurde von einer
Amme Gestielt und meiner Mutter entwöhnt. 1957 sollte ich zur
Adoption frei gegeben werden und man solle mit meiner Mutter
verhandeln. 1958 wurde meine Adoption aus gesetzt weil sich schon bei
mir ein Schwachsinn ab zeichnen würde.
Ich
war von 1956 bis 1967 im Kinderheim Betesta Von 1967 bis 1972 im
Erziehungsheim Kalmenhof wo auch meine Mutter unter gebracht war.
Als
Zeugin unserer Heim- Erlebnisse kann ich Ihnen Frau Gertrud Zovkic
empfehlen Sie war die damalige Sozial Pädagogin im Kalmenhof und
Kent besonders meine Mutter sehr gut. Auch möchte ich Ihnen meine
Web Seite als Info Anbieten
/www.heimind.heinzschreyer.de
( Schwarze Pädagogik )
mit
Freundlichen Grüßen
Heinz
Schreyer
Heute
bekam ich ein Antwort Mail vom Familienausschuss.
Sehr geehrter Herr Schreyer,
der Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen
Bundestages beschäftigt sich zur Zeit sehr intensiv mit dem Schicksal
ehemaliger Heimkinder. Die Ausschussmitglieder sind - auch nach der
hierzu durchgeführten Anhörung - sehr erschüttert über die
Erlebnisberichte Betroffener.
Gleichwohl muss ich darauf hinweisen, dass gegenwärtig noch nach
Lösungen gesucht wird, wir man Opfern von Unrecht und Misshandlungen in
der Heimerziehung wirksam helfen kann. Dieser Prozess wird sich noch
eine Weile hinziehen und ich kann Ihnen heute noch nicht sagen, welche
Möglichkeiten dann schließlich für die ehemaligen Heimkinder bestehen
werden.
Wenn auch Sie und Ihre Familie unter der Heimerziehung leiden mussten,
bedauere ich das sehr. Bitte haben Sie aber Verständnis, dass zunächst
das weitere Verfahren abgewartet werden muss. Erst wenn die Regelungen
für die ehemaligen Heimkinder feststehen, können eventuelle Anträge
gestellt werden. Es steht heute noch nicht einmal fest, welche Stelle
dann zu deren Entgegennahme und Bearbeitung zuständig sein wird. Ich
kann Sie deshalb erst einmal nur um Geduld bitten und darum, die weitere
Entwicklung zu verfolgen.
Mit freundlichen Grüßen
Monika Jantsch
--
Deutscher Bundestag
Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
- Leiterin des Sekretariats -
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon: +49 (0)30 227-37474
Telefax: +49 (0)30 227-36805
familienausschuss@bundestag.de
www.bundestag.de
Lebens-Abschnitt die einen Geprägt
haben, auch Verändert haben, was die ganze Familie heute mit tragen
muss.
Familie
Was mich am meisten immer noch
verfolgt, ist die Tatsache, das meine Mutter im alter von 12 Jahren (
ihre Eltern im Krieg 1943 um gekommen ) von Ihrer Tante nicht
Adoptieren durfte ( zu der Zeit war meine Mutter schon auf den
Eichberg ) auf Grund Schwachsinn mittleren Grades. Und genau das
selbe ist mit mir gemacht worden. 1957 Anfrage auf Adoption und 1958
Ablehnung auf Grund meines Angeborenen Schwachsinn. Auch ich musste
im Kinderheim bleiben.Für uns beide wurde etwas nieder geschlagen,
was hätte vielleicht besser sein können und gerade für meine
Mutter, sie hätte bei ihrer Tante leben können.
Meine erste Vater Rolle
Nach meinen Politischen Abenteuer Haus
Besetzung ( Unser J.Wohnheim ) Demos und Solidaritäts-Beschwörungen
mit anderen Heimen ( Birkenhof, Hans-Thomas Haus, ) Bin ich einer
großen WG
( Haus in Selbstverwaltung ) gezogen.
Ich lernte eine Junge Frau kennen, die auch von mir Schwanger wurde.
Es sollten Zwinglinge sein ( Eineiige ) Das war in den 80er Jahren.
Meine damalige Freundin und Ich waren noch Jung vielleicht zu jung um
so etwas gemeinsam zu Schultern. Weil auch ihre Schwangerschaft,
unter keinen guten Stern stand, was ich auch bei der Geburt heraus
stellte. Zwei Mädchen und das eine starb auf den Weg zur
Kinder-Klinik. Alles was im Körper sein sollte, war außerhalb. Das
andere Baby lebte, aber was alles mit ihr gemacht wurde und auch
geschah, war zu viel. Meine damalige Freundin hatte kein Bezug zu den
Baby ich selber fühlte mich auch nicht stark genug. Aber ich bin
täglich zu meiner kleinen Tochter gefahren. Ich sah sie kein
normalen Po Ausgang schon mit einen Künstlichen Ausgang versehen und
eine 24 Stunden Infusion.Das ging 7 Monate so, bis das Baby einfach
nicht mehr wollte und für immer eingeschlafen ist. An dieses
Erlebnis, habe ich viele Jahre dran zu knappern gehabt. Es dauerte
auch nicht lange, bis wir uns trennten, zu groß war meine Überlegung
meine Gene könnten daran schuld gewesen sein. Damals hatte ich noch
kein richtiges selbst wehrt Gefühl und stellte mich selber unter den
Scheffel. Dachte selber ich bin doch nur ein armes Heimkind gewesen.
Damals wussten und hätten auch nicht
Ahnen können, was alles noch auf uns zu kommen wird. Ich war gerade
mal 20 Jahre alt, lebte in einer sehr großen W.G. Und hatte mein
Beruf als Kessele beendet.
Als unser Sohn geboren wurde, schien
die Welt in Ordnung zu sein. Schien aber auch nur so zu sein. Drei
heftige Fieber-Krämpfe, zwischen den 3.und 4. Lebensjahr. Ein Monat
im Krankenhaus um ihm Medikamentös ein zu stellen.Das war eine harte
Zeit, besonders für meine Frau. Nach dem Krankenhaus weiter
Betreuung, im SPZ Zentrum. Die Ärztin ( Neurologin ) Wollte ein EEG
schreiben und auch den Blut Spiegel Untersuchen, wegen der
Medikamenten zu fuhr. Es soll fest gestellt werden, in wie weit unser
Sohn das Medikament verträgt und wie die Nebenwirkungen einschlagen
oder auch nicht. Untersuchungen auf seinen Mentalen Psychische und
Körperliche Verfassung sollte folgen. Auch wurde das erste EEG
gemacht, um seine Gehirn Ströme zu messen.Dazu musste unser Sohn in
Schlaf gelegt werden, um in Ruhe das EEG schreiben zu können. Ich
war mit dabei und hielte seine kleine Hand, auch als er wieder auf
gewacht ist, war ich da. Unsere Ärztin ( Neurologin ) sprach danach
mit uns und meinte das EEG wäre nicht so gut, den unser Sohn könnte
jeder Zeit wieder anfangen zu Krampfen. Besonders bei hohen Fieber in
Verbindung mit Entmündigungen ( Hals Nase ) Ich selber konnte mit
den ganzen nicht Anfangen wollte es auch nicht wahr haben, das mein
Sohn Epileptische Anfälle bekommen könnte. Unsere Ärztin hat wohl
bemerkt wären des Gespräches, das ich innerlich zu gemacht habe und
von all dem nichts wissen wollte.
Ich selber ging auf Ursachen suche und
hatte mich als Belastet heraus gesehen. Des wegen wollte ich auch nie
Kinder haben, weil ich mir schon damals zu viele Probleme ein redete
die damit behaftet sein können.
Bein nägsten Gespräch mit unserer
Ärztin, fragte ich könnte es an meinen Gene gelegen haben ? Sie
meinte zu mir, das sie sich über legt hätte noch einige wichtige
Test zu machen.Um die genaue Ursache zu finden, warum unseren Sohn
die Passiert ist. Wir müssten aber dazu bis zu drei tagen mit
unseren Sohn in der Kinder ( SPZ ) Klinik bleiben. Also hat unsere
Ärztin alles vor bereitet.
Nach langer Absprache mit den ganzen
Ärzte Time, wolle man ein paar Test machen um heraus zu finden was
genau passiert im Kopf unseres Sohnes. Man machte zu erst einen Blut
Test bis ins kleinste Chromosom. Das Ergebnis, alles war in Ordnung
und jedes einzelne Chromosom war so wie es sein musste. Dann sollte
unser Sohn, auch durch die Röhre geschoben werden um sein Gehirn
genausten zu Untersuchen. Unser Sohn bekam ein Schlaf Getränk, er
war zwar leicht benebelt aber immer noch so argiel, das die Ärzte
ihn in voller Narkose legen mussten. Ich war bei ihn bis es nicht
mehr möglich war. Im auf wach Raum saß ich neben ihn und dachte
immer nur, wann wacht er endlich auf.Als er sich bewegte war ich
erleichtert und dachte nur, so etwas lässt du nie wieder zu. Nach
der Ergebnis Besprechung sagte man uns,da war alles in Ordnung keine
Auffälligkeiten zu sehen.Aber man wolle so früh wie möglich den
Weg der Förderung gehen. Im SPZ wurde unser Sohn behandelt und
gefördert. Ergo Therapie und ein regelmäßiges EEG geschrieben.
Alles was an Förderung uns Angeboten wurde, haben wir gemeinsam mit
unseren Sohn durch gezogen.
Heute ist er 13 Jahre und hat vieles
seines Entwicklung Defizit besser Steuern können. Sein Alltägliches
Leben, kann er ganz gut meistern, müssen aber immer noch Pressend
sein. In einer Regel Schule kann konnte er nicht gehen, die
Anforderungen wären zu hoch. Aber in der Förderschule wird er nach
sein Leistungs- Vermögen Beschult. Im Hort machte er auch noch
Einzel Therapie und Zuhause klappt es auch ganz gut. Unser Sohn ist
auf einen guten Weg. Wir könnten auch zufrieden sein, wenn nicht der
Gedanke wäre, was passiert in naher Zukunft mit unseren Sohn.
Nach Beendigung seiner Schule wird er
auch nicht auf den Öffentlichen Arbeitsmarkt Arbeiten können Da
muss noch das Passende gefunden werden Und das alleine Wohnen wird
wohl auch nicht gehen, also kommt in naher Zukunft das Betreute
Wohnen Infrage. Das wird wohl sein Weg sein, auch wenn wir uns das
ganze noch nicht Vorstellen wollen.
Wir sind einfach zu sehr mit unseren
Sohn verwachsen, allein des wegen schon, was wir gemeinsam durch
Leben mussten. Unser Sohn hängt sehr an uns und benötigt für seine
weiter Entwicklung
den engen Kontakt zu seinen Eltern (
Familie ) Ich selber kann mir nicht Vorstellen, ein Leben ohne
unseren Sohn in der Familie Und ich werde solange es geht ihn zu
Hause zu halten, bis er selber mal sagt, Papa ich möchte raus. Und
wenn es so weit ist, werde ich ihn helfen, damit er in seiner neuen
Welt zurecht kommt.